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Hinterfragt eure Rituale!

adventskranz

„…It’s that time of the year – Steht Ritualkrams vor der Tür, geht’s rund. Das hat in der Struktur etwas von Glaubensdiskussionen.“
Regelmäßig zum Jahresende erhitzen sich die Gemüter. Geschichten rund um Familienstreits und -stress an Weihnachten machen die Runde. Die Adventszeit, an und für sich gedacht als Zeit der Besinnung, artet selbst in ein Streitobjekt aus – Stichwort #Adventskalenderbasteldebatte. Ganz zu schweigen vom konsumlastigen Geschenkejagen, das dem Einzelhandel seine „Hauptsaison“ beschert. Woher kommt das?
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Das Kind ist krank? – Das System ist krank!

K2 beim Arzt

Anfang letzter Woche bekam der Lütte Fieber – das Kind ist krank. ‚Passiert.‘, dachten wir uns und freuten uns ob des Luxus‘, das meine Eltern die Betreuung des Kleinen vorübergehend statt der KiTa übernehmen konnten. Zumindest für zwei Tage, so lang man das eben zwei selbst schwer kranken Menschen zumuten kann. Dann war ich an der Reihe. Weiterlesen →

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Aufstand der Müden – #ElternmachenAufstand

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Das ältere Kind versucht sich seit gut einer Woche selbstbestimmt ins Bett zu begeben. Das jüngere sagt es mit seinen nicht mal zwei Jahren bereits an, wenn es müde ist und schlafen will. Was soll ich sagen: Es ist anstrengend. Und was hat das jetzt mit einem Aufstand der Eltern zu tun?

Einfach alles. Weiterlesen →

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Fuck you, Deutschland

Dieser Text erschien zuerst auf Martins Blog und in seiner Whatsapp-Gruppe, die er zu Beginn seiner Reise nach Idomeni ins Leben gerufen hatte. Seine Berichte begleiteten mich in einer auch persönlich sehr bewegenden Zeit; sie begleiten mich noch heute. Und gerade jetzt, wenn sich wieder viele Menschen ob einer Männer-Fußball-Europameisterschaft Fahnen schwenkend mit diesem Staat identifizieren, ist es mir wichtig, das Folgende nicht in Vergessenheit geraten zu lassen: Fuck you, Deutschland. Weiterlesen →

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Der Kapitalismus frisst seine Kinder

Die preußische ‚Tugend‘ des Gehorsams ist stark in der Linie der Generationen. Was einst als positive Kraft zur ‚Einigung der deutschen Länder‘ diente, bringt jetzt zum zweiten Mal seine hässliche Kehrseite der Medaille zum Vorschein. Weiterlesen →

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12 von 12 – ein halbes Wochenende in Bildern

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Der Samstag beginnt mit halbkomatösen Schlafeinlagen, sanft durchkreuzt von Remplern des bettlichen K2-Kreisels und der sich daraufhin wiederholt einstellenden Erkenntnis, dass der Hals trocken sei. Bis kurz nach sieben siegt die Hartnäckigkeit gegenüber den inzwischen stereo vorgetragenen Animationen aus der Nachwuchsecke. Ihre Freundin Faulheit hält derweil die  Halsbenetzungswünsche auf Abstand. Weiterlesen →

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„Mein erster Sommer ohne Tränen“

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Es ist gerade mal zwei Tage her, dass Anne und ich den ersten Abend zu zweit auswärts, ohne unsere Kinder, genossen haben. Nochmal zwei Tage zuvor bot Annes Chef ihr und ihren Kolleginnen spontan an, Karten für ein Konzert von Nigel Kennedy mitzubringen – er wollte selbst hin. Und als meine Eltern die Zusage für’s Babysitten machten, konnte auch ich zusagen. Tief durchatmend, denn auf dem Programm standen die „Vier Jahreszeiten“. Weiterlesen →

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Freunde, Familie, fast völlig egal: Seltene Gäste – Ein Wochenende in Bildern

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Als Familie mit zwei kleinen Kindern sind wir selten an Wochenenden „unterwegs“ – also im Sinne der klassischen Saturdy Night. Fever geht ja gerne mal, dann aber eher eins, das nach Nurofen als Musik und Freunden ruft.
Aber diesmal war alles anders: Samstags waren wir zu einem tollen Abend bei Freunden eingeladen; parallel dazu waren erstmals Freunde von uns ganz klassisch als Babysitter bei uns – inklusive Zubettbringen. Ob das gut geht?
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Was’n der #EqualCareDay? Und was machst’n damit?

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Alles Gute zum 8., lieber Jan!

Wär mein Cousin so langsam gealtert, wie er bisher Geburtstage hatte, wäre er jetzt nicht verheiratet und Spitzenkoch auf der Insel, die demnächst vielleicht nicht mehr bei der EU mitspielen möchte. Alle 4 Tage existieren, sonst nicht. Alle 4 Tage essen, interagieren, lachen, weinen, da sein, leben. Sonst nicht?

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Über Spiegel, Empathie und ‚Mommywars‘

Vor kurzem schrieb ich einen sehr garstigen Rant, fehlbetitelte ihn als Glosse* und schob diesen in die sozialen Netze. Die Reaktionen waren geteilter Natur: Einige waren begeistert über meine Schonungslosigkeit in der Sache, eine zweite Gruppe äußerte Anerkennung für die Sprach- und Stilmittelmischung, und eine dritte konnte nicht fassen, was ich da so an vordergründigen Gemeinheiten von mir gab. Ruck zuck war ich ein Hater, der rumshittet. Doch was war die Motivation, die mich zum Schreiben dieses für mich sehr ungewöhnlichen Textes bewegte? Weiterlesen →

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